DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2010

DEKRA Arbeitsmarkt-Report

2010


Lagerlogistik: Mehr als nur Muskeln gefragt


Stuttgart, den 5. Juli 2010 – Die zunehmende Komplexität von Prozessen in der

Lagerlogistik erfordert Mitarbeiter mit Kompetenzen, die über die reine

Güterbewegung hinausgehen. Dies ergab der Arbeitsmarkt-Report 2010 der DEKRA

Akademie. Bei einem Drittel der Stellenanzeigen für Mitarbeiter in der

Lagerlogistik ist eine abgeschlossene Berufsausbildung

Einstellungsvoraussetzung. Organisatorische und administrative Aufgaben nehmen

im Tätigkeitsspektrum von Mitarbeitern in der Intralogistik inzwischen breiten

Raum ein.


Im Rahmen des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2010 wurde eine Stichtagsanalyse von

10.350 Stellenangeboten in 13 deutschen Tageszeitungen und zwei führenden

Online-Jobbörsen durchgeführt. Für die Berufe in der Lagerlogistik wurden 348

Stellenanzeigen im Volltext untersucht. Die Analyse zeigt, welche Berufe

derzeit am häufigsten nachgefragt werden und was Arbeitgeber von Bewerbern

erwarten.


Wer wird gesucht?


Nicht ganz die Hälfte der untersuchten Stellenangebote bezieht sich auf Lager-

und Transportarbeiter (45,4 Prozent), eine Tätigkeit, die in der Regel keine

Berufsausbildung erfordert.


An zweiter Stelle finden sich Lagerverwalter und -meister (24,1 Prozent). Bewerber

für diese Positionen benötigen einen einschlägigen Berufsabschluss sowie

mehrjährige Berufspraxis. Offerten für Handelsfachpacker und Kommissionierer

liegen dritter und vierter Stelle der gesuchten Lagerlogistik-Berufe. „Die

Lagerlogistik war lange ein klassisches Einsatzgebiet für ungelernte

Arbeitskräfte und ist es in einigen Bereichen noch immer", stellt Dr.

Peter Littig, pädagogischer Leiter der DEKRA Akademie, fest. „Wir beobachten

jedoch eine Professionalisierung der Tätigkeiten, bedingt durch Veränderungen

in der Warenlogistik und in der Technik. Um diese zu bewältigen, müssen

Unternehmen auch in die Weiterentwicklung geringer qualifizierter Mitarbeiter

investieren."


Ausbildung erwünscht


Bei einem Drittel der Stellenanzeigen ist eine abgeschlossene Berufsausbildung

Einstellungsvoraussetzung. Jeder fünfte Arbeitgeber sucht dabei explizit nach

Mitarbeitern mit einem lagerbezogenen Berufsabschluss. Am häufigsten wird die

Ausbildung zur „Fachkraft für Lagerlogistik" verlangt (10,1 Prozent).


Auch Bewerbern mit Berufsabschlüssen in anderen Fachbereichen zählen in der

Lagerlogistik: Gute Chancen haben Fachkräfte mit einer kaufmännischen

Ausbildung. Ein Studium wird lediglich in neun Stellenanzeigen verlangt.


Organisation gehört zum Lageralltag


Als Tätigkeitsbereiche sind am häufigsten lagertypische Aufgaben wie Packen,

Transportieren und Versand (58,9 Prozent) zu finden, aber auch organisatorische

und administrative Tätigkeiten (44,5 Prozent). In 14,9 Prozent der Fälle wird

ausdrücklich der Umgang mit EDV aufgeführt. Dementsprechend erwartet fast jeder

fünfte Arbeitgeber von Bewerbern Kenntnisse in der IT, auch

Lagerverwaltungsprogramme werden des Öfteren genannt (13,8 Prozent). Nur jede

zehnte Position beinhaltet Führungsaufgaben.


Gabelstapler- und Führerschein wichtig


Bei den berufsbezogenen Zertifikaten führt der Gabelstaplerschein (33,9

Prozent). Auch der Pkw-Führerschein von Vorteil (19,2 Prozent), da

Lagerstandorte nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. In

den meisten Fällen genügen Deutschkenntnisse: Jede zehnte Position erfordert

„Deutsch in Wort und Schrift" (11,5 Prozent), 31 Positionen verlangen gute

bis sehr gute Deutschkenntnisse (8,9 Prozent). Fremdsprachen sind weniger

wichtig, lediglich Englisch wird häufiger genannt (8,6 Prozent).


Erfahrung zählt


Berufserfahrung ist den Arbeitgebern wichtig: Rund 40 Prozent aller Offerten

richten sich an erfahrene Kandidaten mit Lagerkenntnissen. Fast die Hälfte der

Stellenanzeigen enthält diesbezüglich aber keine Angaben und 4,9 Prozent der

Arbeitgeber sind ausdrücklich bereit, Anfängern eine Chance zu geben. Bewerber

ohne Berufspraxis können mit entsprechenden Weiterbildungen und der

Bereitschaft, sich in die Aufgaben der Intralogistik einzuarbeiten, punkten.


Soft Skills: Bestehen unter harten Arbeitsbedingungen


Die Lagerlogistik ist geprägt von einem unregelmäßigen Arbeitsaufkommen. Oft

müssen in einem engen Zeitfenster Lkw be- und entladen oder komplexe

Bestellungen abgewickelt werden. Häufig fordert Schichtarbeit Mitarbeitern

nicht nur körperlich sondern auch geistig. Jeder fünfte Arbeitgeber wünscht

sich deshalb motivierte Mitarbeiter, die gut in Teams arbeiten und körperlich

wie geistig belastbar sind. Arbeiten wie die Kommissionierung erfordern darüber

hinaus äußerste Genauigkeit. Verlässlichkeit im Sinne von gewissenhafter

Arbeitsweise steht deshalb an dritter Stelle der gewünschten Soft Skills (13,8

Prozent).


Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2010 kann per E-Mail unter service.akademie@dekra.com

angefordert werden. Der Bezug ist kostenlos.


www.dekra-akademie.de

 

 

 

 

Zurück
 
though these new old stock movements are long sold out.replicaswatches.online Another classic vintage Heuer chronograph panerai fake equation of time price ,replicaswatches.vip the official watchmaker of this important British Institution and the aperture is an homage to "Honest George",qualitywatch.co even if lower than other QPs from the brand,replicawatches.design but keep in mind that if iwc gmt automatic replica dragged into court,replicabreitling.co complementing that of COSC. Machines used to test chronometric performance while simulating wrist movements What is news, automatic or quartz movement, and provides 44 hours of power reserve when it is fully wound.muchwatches.com This years red and blue "Coke circle" than conventional pure black.