BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Logistikmarkt-Zahlen für das 1. Quartal 2019 - Logistikmarkt Ruhrgebiet legt hervorragendes 1. Quartal hin: 150.000-m²-Marke geknackt

 
 
Düsseldorf, 23. April 2019 – Der Lager- und Logistikflächenmarkt Ruhrgebiet präsentiert sich zu Jahresbeginn 2019 in hervorragender Verfassung: Mit einem Flächenumsatz von 153.000 m² kann nicht nur das Resultat des vergleichbaren Vorjahreszeitraums um stolze 76 %, sondern auch der langjährige Durchschnittswert um beachtliche 51 % getoppt werden. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
 
“Gleichzeitig setzt sich das Ruhrgebiet damit in der Zwischenbilanz vor Frankfurt an die Spitze der bedeutendsten Logistikmärkte. Ein erfreuliches Ergebnis liefert darüber hinaus auch ein Blick auf die Verteilung des Volumens innerhalb der Region: Somit sind sowohl der östliche Teilbereich der Logistikregion mit dem Kreis Unna sowie die zentral im Ruhrgebiet gelegenen Städte Bochum und Essen stark vertreten“, sagt Christopher Raabe, Managing Director und Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Deutlicher Umsatztreiber ist hierbei mit 71 % des Volumens das Bestandssegment, was insofern einen erstaunlichen Wert darstellt, da traditionell die Neubausparte für das Gros des Ergebnisses im Ruhrgebiet verantwortlich zeichnet.    
 
Logistiker, Industrie & Handel als drei starke Stützen
Die Branchenauswertung zeigt, dass nicht nur die Verteilung des Flächenumsatzes auf das Markgebiet, sondern auch auf die unterschiedlichen Nutzergruppen breit gefächert ist: So liefern mit den Logistikdienstleistern (knapp 42 %) sowie den Industrie- (gut 31 %) aber auch den Handelsunternehmen (rund 27 %) die drei bedeutendsten Nachfrager von Logistik– und Lagerflächen jeweils überdurchschnittliche Volumina und maßgebliche Beiträge zu einem ausgezeichneten Gesamtresultat. Als bedeutende Abschlüsse mit jeweils zwischen 14.000 m² und gut 15.000 m² sind u. a. die Verträge der beiden Produktionsunternehmen Brock Kehrtechnik (Bochum) und Hella (Werne) sowie der Deal des Logistikers Rottbeck Spedition (Bochum) zu nennen.


Flächen zwischen 12.000 und 20.000 m² gefragt wie nie

Vor dem Hintergrund der im langjährigen Vergleich bemerkenswerten Gesamtbilanz wirkt es im ersten Moment überraschend, dass das Segment der Großdeals mit mindestens 20.000 m² bisher unbesetzt blieb. Eine schlagkräftige Erklärung hierfür liefert jedoch die Größenklasse zwischen 12.000 und 20.000 m² in der bereits nach drei Monaten eine Vielzahl an Vermietungen und ein äußerst hoher Umsatzanteil von gut 57 % registriert wurden. Jeder vierte Quadratmeter des Volumens entfällt aber auch auf die kleinste Kategorie (5.000 bis 8.000 m²), während die Klasse der Abschlüsse zwischen 8.000 und 12.000 m² mit gut 18 % repräsentiert ist.
 
Das Mietpreisniveau hat sich im Jahresverlauf kaum verändert: Die Spitzen- sowie auch die Durchschnittsmiete liegen wie bereits vor 12 Monaten konstant bei 4,70 €/m² bzw. 3,90 €/m². Erzielt wird die Top-Miete nach wie vor im Duisburger Logport, aber auch in Dortmund und im Kreis Unna sind steigende Tendenzen der Mietpreise erkennbar, die in Zukunft noch weiter zulegen dürften. Das Angebot kurzfristig verfügbarer Flächen ist aufgrund der angespannten Situation im Hinblick auf Grundstücksverfügbarkeiten und einer eher zurückhaltenden spekulativen Neubautätigkeit im gesamten Marktgebiet als rückläufig zu bewerten. Die Grundstücksverfügbarkeit steht hierbei auch in engem Zusammenhang mit dem Eigennutzeranteil am Flächenumsatz, der mit gut 8 % sehr gering ausfällt.

Perspektiven
„Der Logistik- und Lagerflächenmarkt Ruhrgebiet ist fulminant in das Jahr 2019 gestartet - nur 2017 wurde in den ersten drei Monaten ein noch höherer Umsatz erreicht. Für eine weiterhin sehr positive Marktentwicklung der Logistikregion spricht, dass die Nachfrage hinsichtlich der verschiedenen Teillagen, Größenklassen sowie auch Nutzergruppen sehr diversifiziert aufgestellt ist. Somit sind weiteren rekordverdächtigen Quartalsergebnissen nur hinsichtlich des verfügbaren Flächenangebots im Bestands– wie auch im Neubausegment Grenzen gesetzt”, so Christopher Raabe.

 
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